Anishinaabe's Treffen

Am 9. Mai wurden wir zum Anishinaabe's Treffen im Neuenburger Jura eingeladen. Klar, dass wir uns dieses Wochenende reservierten und uns mit Nala und Yonina anmeldeten.
Der Wetterbericht für diesen Tag war nicht sehr rosig. Tatsächlich war der Himmel am Morgen schon stark bewölkt. Als alle Zwei- und Vierbeiner (die lauten, penetranten und verwöhnten Katzen natürlich zuerst) gefrühstückt hatten und alles gepackt war ging's los. Während der Autofahrt zeigte sich sogar zwischendurch die Sonne. Je näher wir jedoch dem Jura kamen, desto mehr zog der berühmt berüchtigte Juranebel auf. Zwischenzeitlich war der Nebel so dicht, dass wir beinahe im Schritttempo fahren mussten. Erst kurz vor dem Parkplatz in „Les Rochats“ löste sich der Nebel auf.
Nach und nach trafen die Anishinaabe's Anhänger ein. Zeit genug, um vor dem Restaurant noch einen Kaffee, eine Ovomaltine oder einen Tee zu trinken, denn die Temperaturen waren doch etwas verhalten.

Als alle den Treffpunkt gefunden hatten – obwohl das Navi manchen einen Streich spielte – konnte es losgehen. Von den Anishinaabe's mit dabei waren Zoogipo, Zenibaa, Waasamoo, Wahya, Yari, Yonina, Yavar, Yoki. Die Mutter Ku-Ku-Lie durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch die Grossmutter Daanis war mit von der Partie. Dijak, Rosie und Nala machten die Truppe schliesslich komplett.
Nach und nach liessen wir die Hunde frei und der Spaziergang verlief ausnahmslos gesittet. Natürlich mussten die Rüden Präsenz markieren und die jüngeren mussten sich von den älteren Herren belehren lassen, wie man sich zu benehmen hat. Sogar die „böse Tante“ Nala war gut aufgelegt und wurde als einzige „sans papiers“ gut von den roten Füchsen integriert.

Während dem Spaziergang hatte man natürlich Gelegenheit für ausführliche Tolle(r) Gespräche. Unterwegs machten wir eine kleine Pause und genossen die im Rucksack mitgetragenen Snacks und den Weisswein.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Petrus erbarmen mit uns, für den kurzen Rest zurück nach „Les Rochats“ fand er aber dann doch, dass es Zeit für ein bisschen Regen wäre. Umso schöner war es in die trockene Gaststube zu kommen, wo wir ein feines Essen geniessen durften und nochmals richtig Zeit zum Plaudern hatten.
Schliesslich machte sich aber einer nach dem anderen auf den mehr oder weniger weiten Heimweg.
Ich weiss, ich bin nicht gerade die begnadeste Autofahrerin. Aber dass Tinu auf der Heimfahrt aus dem Tiefschlaf vom Beifahrersitz aufschreckte und auf seine imaginäre Bremse trat (vermutlich weil er träumte, dass ich einen Unfall baue), kränkte mich dann doch etwas.

Wohlbehalten, zufrieden und auch etwas müde kamen wir vier zu Hause an.
Vielen herzlichen Dank an Judith und Gaudenz für die Organisation! Es war super!
Tinu, Nicole, Nala, Yonina